Mit Beginn der Regenzeit steigt die Luftfeuchtigkeit. Aufgequellende Holzböden, schimmelige Wände, Kondenswasser an den Fenstern und unangenehme Gerüche können das Wohlbefinden stark beeinträchtigen. Dieser Artikel befasst sich hauptsächlich mit der Behandlung von Wasserschäden an Böden. Die Trocknung eines Bodens nach einem Wasserschaden ist entscheidend, um Schimmelbildung, Verformungen und strukturelle Schäden zu verhindern. Hier finden Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:
1. Sicherheit hat oberste Priorität.
Die Menschen in den betroffenen Gebieten müssen den Strom abschalten.
Vor Beginn der Restaurierungsarbeiten müssen Sie Schutzausrüstung tragen, zum Beispiel Handschuhe, eine Maske und wasserdichte Stiefel.
Anschließend muss die Wasserquelle sorgfältig ermittelt und abgedichtet werden. Häufig sind undichte Rohre, Überschwemmungen oder undichte Haushaltsgeräte die Hauptursachen für den Schaden.
2. Stehendes Wasser entfernen
Für größere Wassermengen empfiehlt sich ein Nass-/Trockensauger oder eine Pumpe. Falls noch Wasser auf dem Boden steht, können kleinere Pfützen mit saugfähigen Handtüchern aufgewischt werden.
Seien Sie gründlich – Wasser kann schnell unter den Bodenbelag sickern.
3. Nasse Gegenstände entfernen
Sie müssen Möbel, Teppiche und alle beweglichen Gegenstände entfernen.
Falls Teppiche betroffen sind, sollten diese zum separaten Trocknen entfernt oder, falls sie durchnässt sind, entsorgt werden.
4. Bodenbelag hochziehen
Bei Laminat-, Vinyl- oder Hartholzböden müssen Sie möglicherweise einzelne Abschnitte anheben, damit der Unterboden trocknen kann.
Bei Fliesenböden müssen unter Umständen Fugen oder Fliesen entfernt werden, wenn Wasser darunter gelangt. Für eine gründliche Entfeuchtung ist ein Herausziehen des Bodenbelags erforderlich, da das Material sonst von innen verrottet und den gesamten Boden ruiniert.
5. Trocknen Sie die Stelle gründlich ab.
Es ist unmöglich, einen ganzen Raum mit natürlichen Methoden zu trocknen. Man benötigt die Hilfe mehrerer Trocknungsgeräte.
Luftentfeuchter für die Sanierung: Sie sind unerlässlich, um Feuchtigkeit aus der Luft und vom Boden zu entfernen. LGR-Luftentfeuchter wurden speziell für die Wasserschadensanierung entwickelt und eignen sich besonders gut zur Entfernung von Feuchtigkeit aus dem Inneren von Gegenständen. Der Einstellbereich für die relative Luftfeuchtigkeit liegt zwischen 20 % und 90 %.Luftentfeuchter bei WasserschädenDer Trocknungsprozess wird dadurch erheblich verkürzt und die relative Luftfeuchtigkeit in Innenräumen auf einem niedrigen Niveau gehalten, wodurch Schimmelbildung ausgeschlossen wird. Dank der intelligenten Steuerung müssen Sie nicht mehr vor Ort bleiben.
Hochgeschwindigkeits-Luftumwälzer oder Ventilatoren:LuftumwälzerVentilatoren können die Luftzirkulation im Raum beschleunigen und somit den Trocknungsprozess fördern. Platzieren Sie sie im Raum, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten. Luftentfeuchter und Gebläse lassen sich durch eine Reihenschaltung kombinieren. Bei stark kontaminierten Bereichen können Sie diese mit Plastikfolie abdichten und eine Belüftungsöffnung lassen. Verbinden Sie ein Ende des Luftkanals mit dem abgedichteten Bereich und das andere Ende mit dem Lufteinlass des Luftentfeuchters. So kann der Luftentfeuchter gezielt einen bestimmten Bereich entfeuchten. Lassen Sie die Geräte je nach Schweregrad 24–48 Stunden oder länger laufen.gewerbliche Luftentfeuchterund Luftentfeuchter, bitte setzen Sie sich so schnell wie möglich mit uns in Verbindung!
6. Auf versteckte Feuchtigkeit prüfen
Verwenden Sie ein Feuchtigkeitsmessgerät auf dem Fußboden und dem Unterboden.
Suchen Sie hinter Fußleisten oder in Wandhohlräumen nach eingeschlossener Feuchtigkeit.
7. Desinfizieren und Reinigen
Nach dem Trocknen mit antimikrobiellen Reinigungsmitteln desinfizieren, um Schimmelbildung und Bakterien vorzubeugen.
Reinigen Sie Böden mit einem geeigneten Desinfektionsmittel (z. B. Essig für Holz, Bleichlösung für Beton).
8. Prüfen und Reparieren
Auf Verformungen, Beulen oder weiche Stellen prüfen.
Beschädigte Materialien (Bodenbeläge, Unterlagen) gegebenenfalls ersetzen.
Erwägen Sie, die Böden anschließend zu versiegeln oder abzudichten.
Zusätzliche Tipps:
Schnelles Handeln: Die Trocknung sollte innerhalb von 24–48 Stunden beginnen, um Schimmelbildung zu verhindern.
Bei schweren Schäden sollten Sie einen professionellen Wasserschadenbeseitigungsdienst hinzuziehen.
Veröffentlichungsdatum: 26. Juni 2025

