• Woran erkennt man, ob Cannabis trocken genug zum Aushärten ist?

Woran erkennt man, ob Cannabis trocken genug zum Aushärten ist?

Woran erkennt man, ob Cannabis trocken genug zum Aushärten ist?

Um Schimmelbildung zu vermeiden und optimales Aroma und maximale Wirkung zu erzielen, ist es entscheidend, dass dein Cannabis ausreichend trocken ist, bevor es fermentiert werden kann. Hier sind einige Methoden, um festzustellen, ob dein Cannabis ausreichend getrocknet und bereit für den Fermentationsprozess ist:

Hängen Sie Äste kopfüber in einem Raum mit guter Luftzirkulation auf.

Methoden zur Überprüfung, ob Cannabis ausreichend trocken ist:

 

1. Stielbruchtest:

Nimm einen kleinen Zweig des getrockneten Krauts und biege ihn. Wenn der Stängel sauber abbricht, anstatt sich zu biegen, ist er wahrscheinlich trocken genug. Wenn er sich noch biegt, ohne zu brechen, braucht er noch mehr Zeit zum Trocknen.

 

2. Knospenstruktur:

Drücken Sie eine Blüte vorsichtig zusammen. Sie sollte sich trocken anfühlen und außen leicht knusprig sein, aber nicht so trocken, dass sie zu Staub zerfällt. Das Innere sollte noch etwas Feuchtigkeit enthalten, um eine optimale Aushärtung zu gewährleisten.

 

3. Feuchtigkeitsgehalt:

Idealerweise sollte der Feuchtigkeitsgehalt vor dem Aushärten bei etwa 10–12 % liegen. Mit einem Hygrometer lässt sich die relative Luftfeuchtigkeit in einem verschlossenen Glas mit den getrockneten Blüten messen. Das Cannabis ist ausreichend trocken zum Aushärten, wenn die relative Luftfeuchtigkeit nach 24 Stunden zwischen 55 und 65 % liegt.

 

4. Anfassen und Fühlen:

Richtig getrocknete Blüten sind leicht fest und nicht übermäßig klebrig. Sind sie schwammig und geben beim Zusammendrücken noch Feuchtigkeit ab, benötigen sie mehr Trocknungszeit.

 

5. Papiertütenmethode:

Legen Sie eine kleine Menge Ihres getrockneten Cannabis über Nacht in eine Papiertüte. Die Blüten sind noch nicht trocken genug, wenn sie sich am nächsten Tag feucht oder nass anfühlen.

 

Schritte für das richtige Trocknen:

 

1. Aufhängemethode:

Hängen Sie die Äste kopfüber in einem dunklen Raum mit guter Luftzirkulation auf. Die Temperatur sollte etwa 15–21 °C (60–70 °F) und die Luftfeuchtigkeit zwischen 45 und 55 % liegen.

 

2. Trocknen auf dem Wäscheständer:

Legen Sie die Blüten in einer einzelnen Schicht auf ein Trockengestell, um ein gleichmäßiges Trocknen zu gewährleisten. Vermeiden Sie das Stapeln, um Schimmelbildung vorzubeugen.

 

3. Täglich prüfen:

- Untersuchen Sie die Knospen täglich auf Anzeichen von Schimmel oder Mehltau und um den Trocknungsfortschritt zu beurteilen.

 

Übergang zur Aushärtung:

 

Sobald Ihr Cannabis ausreichend getrocknet ist, kann der Aushärtungsprozess beginnen:

 

1. Knospen in Gläser geben:

- Die getrockneten Blütenknospen in luftdichte Glasbehälter geben und diese zu etwa 75 % füllen, um etwas Luftraum zu lassen.

 

2. Luftfeuchtigkeit überwachen:

Verwenden Sie kleine Hygrometer in den Gläsern, um die relative Luftfeuchtigkeit zu überwachen. Die ideale Luftfeuchtigkeit für die Reifung liegt zwischen 60 und 65 %.

 

3. Gläser entlüften:

Öffnen Sie die Gläser in der ersten Woche täglich für etwa 10–15 Minuten, um überschüssige Feuchtigkeit entweichen zu lassen und Sauerstoff zuzuführen. Reduzieren Sie die Häufigkeit des Öffnens in den folgenden Wochen allmählich.

 

4. An einem kühlen, dunklen Ort aufbewahren:

Die Gläser sollten während des Reifeprozesses, der in der Regel zwei Wochen bis einen Monat dauert, an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahrt werden. Manche Kenner lassen die Weine mehrere Monate reifen, um Geschmack und Konsistenz zu intensivieren.

 

Durch Befolgen dieser Schritte stellen Sie sicher, dass Ihr Cannabis richtig getrocknet und für die Aushärtung bereit ist, was zu qualitativ hochwertigeren und geschmackvolleren Blüten führt.


Veröffentlichungsdatum: 31. Juli 2024
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