Ein Kriechkeller ist im Grunde ein Hohlraum unter dem Fußboden mancher Wohnhäuser zwischen Erdgeschoss und erstem Obergeschoss. Er ist üblicherweise 30 bis 90 cm hoch, und wie der Name schon sagt, reicht diese Höhe aus, um hineinzuklettern. Neben der Anhebung des Hauses vom Boden bietet ein Kriechkeller einen praktischen und unauffälligen Platz für die „inneren Organe“ eines Hauses, die sich typischerweise im Keller befinden, wie Klimaanlagen und Heizungen, Sanitärinstallationen, Dämmmaterialien, Rohre und Kabel.
Feuchtigkeitsproblem im Kriechkeller
Die starken Regenfälle im Winter stellen in vielen Teilen des Landes eine ernsthafte Gefahr für Keller und Kriechkeller dar. Das Problem besteht darin, dass Regenwasser oder Schmelzwasser vom Dach überläuft, in Entwässerungsgräben und Fallrohre fließt und den Boden durchnässt. Schließlich staut sich der Wasserdruck im Untergrund und drückt das Wasser durch Risse im Fundament oder in der Bodenplatte, was zu einem überfluteten Kriechkeller oder Keller führt.
Schaffen Sie einen trockenen und sicheren Kriechkeller
Der erste und wichtigste Schritt zur Lösung dieses Problems ist die Kontrolle des Wasserabflusses von Dach, Entwässerungsgraben und Wandpaneelen. Ebenso wichtig ist es, Risse in den Fundamentwänden oder Bodenplatten Ihres Hauses abzudichten oder zu reparieren. Abschließend empfiehlt sich der Einsatz von Systemen zur Feuchtigkeitsüberwachung und -entfeuchtung.
Wenn Sie die Wasserfließrichtung ändern, Risse und Spalten abdichten und sich trotzdem Wasser in Ihrem Keller oder Kriechkeller sammelt, haben Sie mehrere Möglichkeiten. Eine davon ist, einen Fachbetrieb für Kellerabdichtung zu konsultieren, um herauszufinden, wie eine Abdichtung oder ein neues Entwässerungssystem das Problem lösen kann. Dies kann jedoch sehr kostspielig sein.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, das Wasser mithilfe einer Abwasserpumpe automatisch aus dem Keller abzupumpen, bevor es sich ansammeln kann. Das System nutzt Drainageschächte und -rohre entlang des Fundaments und/oder des Fußbodens, um Grundwasser aufzufangen. Die Drainagerohre leiten das Wasser in ein Becken am Kellerboden. Sobald dieses Becken einen bestimmten Wasserstand erreicht hat, springt die Pumpe an. Diese Pumpe, die teilweise oder vollständig im Becken untergetaucht ist, befördert das Wasser über einen Schlauch aus dem Haus oder in die Kanalisation.
Beauftragung eines ProfisLuftentfeuchter für den Kriechkellerist eine kluge Wahl. Aufgrund seiner Nähe zum Erdreich ist der Kriechkeller anfällig für Feuchtigkeit und Schäden. Um Ihren Kriechkeller effektiv zu isolieren, die Energieeffizienz zu verbessern und ein komfortables Wohnklima zu schaffen, benötigen Sie ein Feuchtigkeitsregulierungssystem. Sobald der Feuchtigkeitssensor eine Umgebungsfeuchtigkeit von 60 % oder mehr misst, wird das System aktiviert.Luftentfeuchter unter dem HausDas System schaltet sich automatisch ein. Sinkt die Luftfeuchtigkeit unter 50 %, schaltet es sich ab. Es ist energiesparend und effizient und beugt Schimmelbildung wirksam vor.
Feuchtigkeitsprobleme in Kriechkellern vermeiden
Die beste Methode zur Vorbeugung dieser Probleme hängt vom örtlichen Klima und dem Baustil Ihres Hauses ab. Die folgenden allgemeinen Richtlinien für die Schaffung eines Wassermanagementsystems gelten jedoch für die meisten Kriechkellerkonstruktionen:
1. Vermeiden Sie jeglichen direkten Kontakt zwischen unbehandeltem Holz und dem Boden.
2. Sorgen Sie für eine Regenwasserableitung, z. B. durch Entwässerungsgräben, um das Regenwasser vom Haus wegzuleiten.
3. Neigen Sie den Boden bis zu einer Entfernung von mindestens 1,5 Metern vom Haus, wobei die untersten 5 % (7,5 cm auf 1,5 Metern) flacher werden. Legen Sie Entwässerungsmulden an, um das Regenwasser an die optimalen Stellen rund um das Haus zu leiten.
4. Fügen Sie einLuftentfeuchter unter dem Haus.
5. Bringen Sie eine Schutzfolie, z. B. aus EPDM, an, um Kapillarrisse zu verhindern und die Wasseraufnahme aus dem Mauerwerkskern zu reduzieren. Diese Folienart kann neben metallischem Glitzer auch als Termitenschutz dienen.
6. Die untere Schicht ist feuchtigkeitsdicht, um zu verhindern, dass die Fundamentwand durch Kapillarwirkung Bodenfeuchtigkeit aufnimmt.
7. Verlegen Sie Drainagematerialien oder schichten Sie Sand und Kies an die Fundamentwand, um den statischen Wasserdruck zu reduzieren und das Wasser in den Fundamentdrainagegraben abzuleiten.
8. Installieren Sie ein einfaches Entwässerungssystem am unteren Ende des Fundaments (Innenniveau) anstatt am oberen Ende, wenn der Fundamentboden tiefer liegt als das Außenniveau. Umwickeln Sie ein 10 cm (4 Zoll) großes, perforiertes Drainagerohr mit Kies und decken Sie es mit Filtervlies ab.
9. Verlegen Sie eine 6 Meter lange Polyethylen-Dampfsperre durch den Boden des Kriechkellers, um zu verhindern, dass Bodenfeuchtigkeit in den Kriechkeller gelangt. Überlappen und verkleben Sie alle Nähte um 30 cm. Dichten Sie die Polyethylenfolie 15 cm von der Wand entfernt ab. Optional können Sie die Folie mit 5 cm Beton abdecken, um sie vor Beschädigungen zu schützen.
Veröffentlichungsdatum: 16. September 2025

