Gewächshausanbau bezeichnet eine Anbaumethode für Gartenbaukulturen. Wärmespeicherung, Heizung, Lichtdurchlässigkeit und weitere Hilfsmittel (wie Kaltbeete, Frühbeete, Gewächshäuser usw.) sowie entsprechende technische Maßnahmen dienen dem Schutz wärmeliebender Pflanzen vor Kälte und fördern Wachstum, frühe Blüte und Fruchtbildung. Der Gewächshausanbau entstand Ende des 17. Jahrhunderts in Frankreich. Damals wurden hauptsächlich Obstbäume wie Zitrusfrüchte kultiviert, später kamen auch Weinreben, Pfirsiche, Erdbeeren und andere Arten hinzu.
Moderne Gewächshäuser erstrecken sich in der Regel über eine große Fläche und sind oft mehrschiffig konstruiert. Heizung, Kühlung, Beleuchtung, Beschattung, Belüftung, Entfeuchtung, Bewässerung, Düngemittelanlagen und Kohlendioxidgeneratoren sind in den Gewächshäusern installiert, um die internen Umweltbedingungen für ein besseres Wachstum und eine optimale Entwicklung der Pflanzen zu regulieren.
Vorteile des Gewächshausanbaus
1. Die Anbaufläche verbesserter Sorten soll erweitert und die Wachstums- sowie die Erntezeit verlängert werden. Durch den Anbau im Gewächshaus lässt sich die Wachstumsperiode deutlich verlängern. Die effektive Temperatursumme wird erhöht, und ungünstige Faktoren wie Frostperioden und extreme Kälte werden kompensiert. Pflanzen, die eine lange Wachstumsperiode, eine hohe effektive Temperatursumme und hohe Überwinterungstemperaturen benötigen, können so auch in alpinen Regionen angebaut werden.
2. Frühe Fruchtreife, hoher und stabiler Ertrag. Das Gewächshaus schützt wirksam vor den schädlichen Einflüssen niedriger Temperaturen, Regen und starkem Wind, die im Freilandanbau häufig auftreten. Dadurch werden eine reibungslose Bestäubung und Befruchtung gewährleistet, der Fruchtansatz verbessert und die Früchte optimal entwickelt. Zudem haben die Früchte nach der Ernte eine längere Zeit zur Nährstoffanreicherung, was die Reifung von Zweigen und Knospen fördert und eine gute Grundlage für einen kontinuierlich hohen und stabilen Ertrag schafft.
3. Schnelle Ergebnisse und hohe wirtschaftliche Vorteile. Das Gewächshaus ermöglicht die Versorgung mit Früchten in Echtzeit und gleicht so die saisonbedingten Engpässe auf dem Markt aus.
Begrenzende Faktoren des Gewächshausanbaus
1. Geringe Lichtintensität. Im Gewächshaus beträgt die einfallende Lichtmenge in der Regel nur etwa 40–50 % der natürlichen Beleuchtungsstärke. Diese geringe Lichtmenge ist für die Photosynthese der Pflanzen ungünstig und beeinträchtigt deren normales Wachstum, Entwicklung, Ertrag und Qualität.
2. Große Temperaturunterschiede und ungleichmäßige Temperaturverteilung. Da das Gewächshaus halboffen ist, treten mitunter hohe Temperaturen auf. An windstillen, sonnigen Tagen sind im Gewächshaus Temperaturen von 40–50 °C oder sogar darüber zu erwarten, die die kritische Temperatur für Pflanzenwachstum und -entwicklung deutlich überschreiten. Darüber hinaus kann der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht im Gewächshaus bis zu 20–30 °C betragen.
3. Die relative Luftfeuchtigkeit ist hoch. Da der Bodenwassergehalt im Gewächshaus stets hoch gehalten wird, ist die Bodenverdunstung hoch und die Transpiration der Pflanzen stark. Daher herrschen im Gewächshaus oft hohe Luftfeuchtigkeitsbedingungen, die im Freiland selten anzutreffen sind.
Feuchtigkeitsanforderungen für das Wachstum einiger Pflanzen
Für das Wachstum von Zitrusfrüchten ist eine relative Luftfeuchtigkeit von 75 % und ein relativer Bodenfeuchtegehalt von 60–80 % erforderlich. Pfirsichbäume gedeihen am besten bei einem Bodenfeuchtegehalt von 20–40 %. Für das Wachstum von Jungfrüchten liegt die relative Luftfeuchtigkeit bei 45–50 % und der Bodenfeuchtegehalt bei 60–70 %. Birnbäume benötigen eine relative Luftfeuchtigkeit von 60–80 %.
Für das Wachstum von Kirschen ist auch Feuchtigkeit erforderlich. Die relative Luftfeuchtigkeit während der Blütezeit sollte zwischen 40 % und 60 % liegen. Während der Fruchtentwicklung wurde die relative Luftfeuchtigkeit auf 60 % eingestellt. Vom Farbstadium bis zur Reife sollte die relative Luftfeuchtigkeit bei etwa 50 % liegen.
Die Kontrolle der Luftfeuchtigkeit ist auch für den Cannabisanbau, der in den letzten Jahren immer wichtiger geworden ist, unerlässlich. Zu hohe Luftfeuchtigkeit führt zu Schimmelbildung und schädigt die Pflanze. Um ein optimales Feuchtigkeitsgleichgewicht zu erreichen, ist es notwendig, im Gewächshaus sowohl einen Luftentfeuchter als auch einen Luftbefeuchter zu installieren. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte während der Wachstumsphase zwischen 50 % und 70 % und während der Blütephase zwischen 50 % und 60 % liegen.
Preair Luftentfeuchter für Gewächshäuser
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Vorluftentfeuchter im Cannabis-Anbauraum
Veröffentlichungsdatum: 13. Dezember 2022

